Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Calw

Artikel im Calw-Journal

Nachfolgend sind einige unsere veröffentlichen Beiträge nachzulesen. 

Neue Radabstellanlagen am ZOB in Betrieb

Nach langer Wartezeit ist es endlich soweit: Die neuen Radabstellanlagen am ZOB sind vollständig in Betrieb. Die frei zugänglichen Fahrradbügel standen bereits zum Ende der Sommerferien zur Verfügung, seit Kurzem kann nun auch der abgeschlossene Bereich gebucht und genutzt werden.

Der erste Eindruck ist durchweg positiv: Die Bügel wirken sehr stabil, sind robust verankert und schützen durch eine teilweise Gummibeschichtung das Fahrrad vor Kratzern. Besonders die frei zugänglichen Stellplätze werden bereits gut angenommen. Ob die Aufteilung zwischen frei nutzbaren und kostenpflichtigen Stellplätzen langfristig den Bedarf optimal trifft, werden die kommenden Monate zeigen.

In jedem Fall ermöglicht die Anlage ein sicheres und komfortables Abstellen des Fahrrads am Bahnhof – sei es für den täglichen Weg zur Arbeit, einen Tagesausflug mit der Bahn oder auch bei längerer Abwesenheit.

Nun bleibt zu hoffen, dass die angekündigte Radabstellanlage am Haltepunkt Heumaden ebenfalls zeitnah errichtet und in Betrieb genommen wird.

Wie fahrradfreundlich ist Calw? Macht mit beim ADFC Fahrradklimatest 2026, diesmal mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche!: fkt.adfc.de

16.Oktober 2026

„Gemeinsam sicher zur Schule“ – so macht Radfahren Spaß!

Trotz kalter Temperaturen und früher Stunde fanden sich am Dienstagmorgen um 7:30 Uhr 23 Radfahrende vor dem Calwer Rathaus ein, um „gemeinsam sicher zur Schule“ nach Stammheim zu radeln, darunter auch einige Lehrer und Schülerinnen und Schüler des Maria-von-Linden-Gymnasiums. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche wollten wir gemeinsam ausprobieren, wie es wäre, wenn die Stuttgarter Straße sicher mit dem Rad befahrbar wäre. Gerade für Kinder und Jugendliche kann das Fahrrad Eigenständigkeit und Unabhängigkeit in der Mobilität bedeuten. Voraussetzung dafür sind aber sichere Radwege.

Unser Weg führte über die Marktbrücke, die Bundesstraße hoch und ab der Bauknechtkreuzung auf dem Radweg bis zum Maria-von-Linden Gymnasium. Die Abstimmung per Klingel am Schluss zeigte klar: so macht Radfahren Spaß und einen Radweg auf der Stuttgarter Straße würden sich alle Mitfahrenden wünschen! Mit moderater Steigung, ohne parkende Autos und Gegenverkehr, wie auf den momentan ausgeschilderten Routen über die Lange Steige oder den Welzberg fährt es sich einfach viel besser und sicherer.

25. September 2026

Mehr Sicherheit am Berg: Neuer Radschutzstreifen in Altburg

Wir vom ADFC Calw freuen uns über einen wichtigen Fortgang für den Radverkehr in unserer Heimatstadt: Rund zwei Jahre nach der Sanierung der Ortsdurchfahrt ist es nun so weit – in Altburg gibt es ab sofort einen neuen Radschutzstreifen! Er führt der Länge nach den Berg hinauf durch den Ort. Wer hier künftig bergauf radelt, profitiert von mehr Platz und einem deutlich sichereren Gefühl auf dem Sattel.

Der Schutzstreifen schließt eine entscheidende Lücke im Radnetz: Er schließt direkt an den Radweg von Wimberg nach Altburg an. Auch wenn der finale Anschluss an den Radweg weiter nach Würzbach aktuell noch nicht ganz fertiggestellt ist, ist das ein großer Schritt nach vorne für den Alltag auf zwei Rädern.

Eine neue Straßenführung bedeutet auch stets Umgewöhnung für alle Verkehrsteilnehmer. Bitte beachten Sie: Der Schutzstreifen verläuft bergauf und darf naturgemäß nur in dieser einen Richtung befahren werden. Bergab rollen Radfahrer wie gewohnt auf der normalen Fahrbahn mit dem Autoverkehr mit. Wir müssen uns alle erst an die neue Verkehrssituation gewöhnen. Mit etwas Achtsamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme sorgt die neue Markierung aber schon jetzt für ein entspannteres Miteinander auf der Straße.

21.August 2026

des einen Freud - des anderen Leid

Jeder kennt sie: Pferdehaufen! Und bei dem Anblick eines solchen geht so manchen Gärtner das Herz auf. So ein Pferdehaufen ist zur Freude des einen ein idealer Dünger und wertet den Kompost und die daraus zu gewinnende Erde nicht unerheblich auf. Nur landen in der Regel solche Pferdehaufen nicht direkt im Kompost, sondern zum Leid des anderen direkt auf dem Weg. Wenn nun Wandersleute oder Radelnde diesen breittreten oder durchfahren ist das nicht nur unangenehm und schmutzig, sondern kann eine große Gefahr bedeuten. So ein Pferdehaufen ist bei Dunkelheit oder in einer Kurve für Radelnde schwer zu erkennen und so kann es zu schweren Unfällen kommen. Unser Appell geht daher an unsere reitenden Mitbürger. Bitte lasst eure Pferde den Haufen am Rande des Weges machen oder schiebt ihn nach dem Pferdegeschäft einfach dort hin. – Dem Boden am Wegesrand ist es sicherlich eine Freude über den zusätzlichen Dünger und den Radelnden über eine sichere Fahrt. Danke für euer Verständnis

25.Juli 2025

Bleiben Sie in Kontakt